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Schweizerische Talsperrenkomitee
Fachtagung 2003 - Freiburg - Einladung |
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FachtagungStrömungvorgänge an Stauanlagenmit Exkursion zu den Staumauern Magere Au und SchiffenenDonnerstag / Freitag, 28. / 29. August 2003, Freiburg Die Arbeitsgruppe Talsperrenbeobachtung des Schweizerischen Talsperrenkomitees lädt zur Teilnahme an der Fachtagung 2003 nach Freiburg ein. Sie ist dem Thema Strömungsvorgänge an Stauanlagen gewidmet.Stauanlagen werden in vielfältiger Weise durch das Wasser beansprucht. Der Druck des gestauten Wassers erzeugt im Talsperrenkörper und im Untergrund Wasserströmungen, welche - neben den meist unerwünschten Wasserverlusten - Einfluss auf die Materialeigenschaften, das Auswaschen von Material und damit ganz allgemein auf die Anlagensicherheit ausüben können. Schnell fliessendes Wasser kann an Hochwasserentlastungsanlagen, Grundablässen, Stollen und Entnahmeeinrichtungen bedeutende Schäden durch Erosion und Abrasion erzeugen. Bei den hydromechanischen Organen zur Regulierung des Abflusses ist die Häufigkeit ihres Einsatzes massgebend für die Abnutzungen und damit für die Notwendigkeit zur Erneuerung. Die Vorträge des ersten Tages befassen sich mit diesen Themen. Dabei werden die Vorgänge bei der Durchsickerung von Talsperre und Untergrund diskutiert und anhand von Beispielen erläutert. Zur Sprache kommen auch Massnahmen zur Verringerung der Durchsickerungen. Zum Thema Erosion und Abrasion werden Grundlagen und Forschungsergebnisse vermittelt sowie einige interessante Fälle präsentiert. Schliesslich werden noch Gesamterneuerungen der hydromechanischen Ausrüstungen bei älteren Stauanlagen vorgestellt. Die Exkursion des zweiten Tages führt zu Stauanlagen der Gruppe EEF-ENSA mit Besichtigung der Baustelle für die Erneuerung der ersten schweizerischen Betonstaumauer Magere Au, welche die Saane bei der Stadt Freiburg aufstaut, sowie der weiter flussabwärts gelegenen Bogenstaumauer Schiffenen. Stauanlagen spielen eine zentrale Rolle in der Wasserwirtschaft: Man denke an die Nutzung der Wasserkraft zur Erzeugung von erneuerbarer Energie, die Speicherung von sauberem Wasser für die Wasserversorgung und die Bewässerung, den Schutz vor den Auswirkungen verheerender Hochwasser und Murgänge, sowie die Bildung von Naherholungsgebieten, um nur einige Beispiele aus der breiten Palette zu nennen. Wir verstehen deshalb diese Tagung auch als Beitrag zum "Internationalen Jahr des Wassers", wie es von der UNO zur Förderung eines nachhaltigen Umgangs mit der Ressource Wasser ausgerufen wurde. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme der Fachwelt und aller, die an den Talsperren interessiert sind. Schweizerisches
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