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Schweizerische Talsperrenkomitee
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Eine der grössten Herausforderunger für IngenieureIst die Talsperre projektiert und ihre Machbarkeit nachgewiesen, so sind für die Verwirklichung in den meisten Ländern zahlreiche Bewilligungen einzuholen. In der Schweiz vor allem die kommunale oder kantonale Verleihung der Wassernutzungrechte, deren Zweckmässigkeit vom Bundesamt für Wasserwirtschaft überprüft wird. Das gleiche Amt kontrolliert die Projekte auch in bezug auf die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit. Die Bewilligungsbehörde prüft bei grösseren Vorhaben die Auswirkungen auf die Umwelt im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Weiter gilt es, die Finanzierung des Projekts, dessen Erstellungskosten rasch einmal dreistellige Millionenbeträge erreichern können, sicherzustellen und Offerten einzuholen. Nach dem Baubeschluss und der Vergabe treten die Ingenieure, Kader und Bauleute der Bauunteernehmungen und Lieferfirmen auf den Plan. Sie müssen nun die Talsperre technisch einwandfrei, in der verlangten Zeit und zum vereinbarten Preis erstellen. Das erfordert zunächst viel Organisationstalent, sind doch meist Hunderte, oft Tausende von Arbeitern, gewaltige Materialströme und ein Heer von Baumaschinen zu mobilisieren und in ihrer Arbeit über mehrere Jahre zu koordinieren.
Bild 17 Speicherkraftwerke sind oft weitverzweigt; grössere Kraftwerksgruppen umfassen mehrere Stauanlagen und Maschinenzentralen, verbunden mit vielen Kilometern Druckstollen. Stauseen Räterichsboden (rechts), Grimsel (Mitte) und Oberaar (oben) der Kraftwerke Oberhasli (BE).
Bild 18 Nach jaherlangen Vorbereitungsarbeiten beginnt der Bau
der Talsperre. Staumauer Gigerwald der Kraftwerke Sargenserland (SG).
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